Heute werden die meisten Internetnutzer nur den ‪#‎PrimeDay‬ im Kopf haben. Doch es ist auch der vorletzte Tag der International Supercomputing Messe ‪#‎ISC15‬ in Frankfurt, der wichtigsten Messe für Supercomputer und High Performance Computing (‪#‎hpc‬) in Deutschland.

Supercomputer? HPC? Viele werden mit diesen Begriffen nichts anfangen können, und mit unser aller täglicher IT haben sie wohl wenig oder gar nichts zu tun. Oder etwa doch? Tatsächlich haben Supercomputer tagtäglich Einfluss auf unser Leben. Und zwar nicht nur in der Forschung, sondern auch beim ‪#‎Wetter‬. Jetzt werden viele sagen: Wettervorhersagen zu treffen, ist ja ohnehin wie auf dem Kirmes in die Glaskugel zu schauen. Und es stimmt ja auch, Vorhersagen sind nicht immer genau: Abends in der Tagesschau wird noch vollmundig verkündet, am nächsten Tag herrschten 26 Grad und strahlende Sonne, dann kleidet sich Otto Normalverbraucher entsprechend luftig und dann regnet es doch! 

Damit sich aber genauere Vorhersagen treffen lassen, arbeiten Wissenschaftler, Meteorologen und Technologen mit Supercomputern – gerade auch, um die riesigen Datenmengen zu verarbeiten und zu analysieren. Sie sollen dabei helfen, die Klimaerforschung insgesamt weiterzuentwickeln und Vorhersagen über Wetter und Klimaveränderungen über einen größeren Zeitraum hinweg zu präzisieren. Der britische Wetterdienst MetOffice etwa lässt mit Supercomputern die Niederschläge im Vereinigten Königreich berechnen (viel Arbeit!) Und auch der Deutsche Wetterdienst in Offenbach setzt auf ‪#‎Cray‬-Supercomputer, um Wetterdaten zu sammeln und das Wetter über Deutschland – angeblich mit 95 Prozent Trefferquote – zu prophezeien.

Na dann, liebe Kachelmänner dieser Welt…hört auf eure Supercomputer!