My home is my Castle – für den Engländer bereits seitdem 17. Jahrhundert eine Selbstverständlichkeit. Aber dank der Möglichkeiten der vernetzen Welt können wir heute nun alle in unseren eigenen vier Wänden herrschen – ganz einfach per Laptop, Tablet oder Smartphone. Nahezu alles lässt sich vernetzen für das Mehr an Komfort: Die Heizung stellt sich je nach Außentemperatur von selbst ein, die Rolladen fahren je nach Sonneneinstrahlung hoch oder runter, der Kühlschrank meldet sich, wenn die Milch ausgeht, das Internet-Radio geht an, sobald der Bewohner das Badezimmer betritt, die Lichter schalten sich zum Abend hin automatisch ein usw.

‪#‎SmartLiving‬ – das bedeutet aber nicht nur, dass wir alle noch mehr Komfort genießen dürfen. Ein Vorteil dieses Konzepts ist die im hohen Maße zu erzielenden Energieeinsparungen. Laut einer aktuellen Studie von LSP Digital sind zudem die erhöhte Einbruchsicherheit sowie die Wertsteigerung von Immobilien weitere Gründe von Eigenheimbesitzern auf Smart Living zu setzen (http://goo.gl/yFBA6h). Aber jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten: Die Sorge um Privatsphäre sowie die hohen Anschaffungskosten der Geräte oder auch die Angst vor Hacker-Angriffen sind Gründe – so die Ergebnisse der Studie – gegen das smarte Wohnen. Noch interessieren sich weniger als die Hälfte der befragten Deutschen für das Thema Smart Home (http://goo.gl/L5fFHQ), aber so wie es bei Cloud-Anwendungen auch vor Jahren der Fall war, ist eine Einstellungsänderung zum Thema “Thronen statt Wohnen” sicherlich nur eine Frage der Zeit.